Über das wynäsli

Mein Name ist Alexander Gasnik und ich lebe mit meiner Familie im schönen Breisgau, genauer gesagt Freiburg im Breisgau, umringt von Schwarzwald und Vogesen, unweit der französischen und schweizerischen Grenze (auch Dreiländereck genannt). Ich bin zuallererst Familienvater, Pastor und zu guter Letzt Weinliebhaber. Pastor und Wein? Passt das zusammen? Oh ja, wer sich mit der Geschichte des Weinbaus und mit der Theologie auskennt weiß das.

Auch wenn ich in erster Linie Konsument bin, ist das Schreiben, Lesen und Lernen über Wein eine Leidenschaft und ein Hobby von mir geworden. Ich schreibe grundsätzlich nur über Weine, die ich interessant und erwähnenswert finde. Warum ich diesen Blog im Jahr 2013 begonnen habe, kann man im ersten Eintrag nachlesen: Warum dieser Blog?

Darüber hinaus lieben ich und meine Familie gute Küche. Wir kochen und essen gerne gute Produkte. Außerdem lese ich gerne Sachbücher, hauptsächlich theologische, philosophische, geschichtliche oder auch önologische (Bücher über Wein) Bücher.

Einige Zeit lang habe ich Artikel für die berliner Weinseite Captain Cork geschrieben. Im Jahr 2016 habe ich neben meinem Hauptberuf als Pastor als Aushilfe in einem kleinen Weingut am Kaiserstuhl mitgearbeitet (ca. 8 ha), dem biologisch arbeitenden Weingut Schaffner (ECOVIN zertifiziert). Thomas Schaffner war einer der ersten Überzeugungstäter im biologischen Weinbau am Kaiserstuhl (ab 1995 komplette Umstellung auf ökologischen Weinbau). In dieser Zeit habe ich viel über Wein gelernt (Keller, Weinbergsarbeit, Vermarktung). Ich weiß aus erster Hand, was einem kleinen Winzerbetrieb alltäglich so abverlangt wird und habe daher allergrößten Respekt vor diesem außergewöhnlichen Beruf.

Für mich ist die „Grande Nation“ – Frankreich – DIE Weinnation schlechthin. Ich liebe vor allem Pinot Noir (deutsch: Spätburgunder) und Chardonnay aus Burgund. Leider sind diese Weine nicht gerade „günstig“. Dicht darauf folgt das etwas unbekanntere Alto Piemonte – in Norditalien – wo hauptsächlich Spanna (ein Klon der Nebbiolotraube) angebaut wird. Diese Weine haben Trinkfluss und Tiefe, Eleganz und gleichzeitig eine Rustikalität, die sich mit zunehmender Flaschenreife harmonisiert. Sie können wahnsinnig lange altern und sind – im Vergleich zu Barolo und Barbaresco – aktuell noch erschwinglich.

Auch wenn meine persönliche Präferenz eher auf eleganten Weinen, mit schöner Säure, Mineralität und Komplexität liegt, ist für mich gerade das Geniale am Weintrinken, dass man nie auslernt und immer wieder neue Eindrücke sammeln kann. Die Weinwelt ist einfach zu groß. Deshalb bin und bleibe ich grundsätzlich offen für alles.

Wenn sie mir Wein zum Verkosten schicken möchten, schreiben sie eine E-Mail an:
se7enyears@web.de oder füllen sie das Kontaktformular aus. Gerne sende ich ihnen dann eine Versandanschrift. Ich verkoste gerne alle mir zugesandten Weine, schreibe aber nur etwas über Weine, die mir persönlich gefallen haben. Es ist und bleibt ein Hobby.

 

Und zu guter Letzt: „Wynäsli“ oder auch „Wiinäsli“ ist alemannisch (südbadisch) und bedeutet „Weinnase“ oder „Weinnäschen“.

 

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3 Antworten auf „Über das wynäsli

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